Wie funktioniert das? (Kurz)
Das Modell rechnet mit 10 repräsentativen Haushalten (Dezile), einem Unternehmenssektor und dem Staat. Alle Startwerte basieren auf Bundeshaushalt 2025, SOEP-Einkommensdezilen, EU-SILC und BMF-Steuerstatistik.
Jede Änderung löst drei Berechnungen aus: (1) statische Aufkommensänderung — wie viel Steuer kommt bei unveränderten Verhalten rein; (2) Verhaltensreaktion — Haushalte passen Arbeit/Konsum über Elastizitäten aus der Literatur an; (3) Verwaltungskosten je Steuerart nach Schätzungen von BRH/OECD.
Das ist ein Lerntool, kein Prognosemodell. Es zeigt Größenordnungen und Trade-offs, nicht präzise Vorhersagen. Vergleich: Echte Mikrosimulation wie EUROMOD hat ~20.000 Haushalte und dynamische Effekte.
Tages- · Wochen- · Monats-Challenge
Wirtschaftliche Wirkungsanalyse
Fiskalmultiplikator · Automatische Stabilisatoren · Dynamisches Scoring
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Wirtschaftliche Wirkungsanalyse
BIP-Impuls: Fiskalimpuls × Multiplikator 0,65 (ECB/Bundesbank-Konsens DE). Auto-Stabilisatoren: Ø METR D1–D4 — DE-Benchmark ~48 % Dämpfung (Dolls et al. 2020). Dyn. Scoring: Verhaltensbedingte Aufkommensreaktion (Gruber/Saez 2002 · Neumeier/SVR 2025). Quellen: ECB WP 1267 · Bundesbank DP 28/2018 · Dolls et al. 2020 · Elmendorf/Hubbard/Williams 2024
Einnahmen nach Steuerart
Wer gewinnt, wer verliert
Dezile — wer ist wer? aufklappen
∅ Bruttoeinkommen im Modell (SOEP v40). D10 ist in drei Gruppen aufgespalten: P90–95, P95–99 und Top 1 %.